Kein Platz für Rassismus und Gewalt

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BSC-Präsident Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz und Präsidiumsmitglied Jürgen Harder mit dem Vorsitzenden der Bonner Linksfraktion Dr. Michael Faber (Mitte)

Fußball gilt als das „jogo bonito“, das schöne Spiel – die vergangene EM hat aber wieder mal gezeigt, dass es neben dem Platzes oft ziemlich hässlich zugeht. Prügelnde Hooligans und Reichskriegsflagge in Frankreich, in Deutschland Morddrohungen gegen die Grüne Jugend nach deren Aktion gegen die Deutschland-Flaggen. Für den Bonner SC alles leider nichts Neues: Der größte Bonner Verein hat seit einigen Jahren ein Problem mit rechten Fans. Das wurde einer breiten Bonner Öffentlichkeit erstmals im Herbst 2014 mit dem Überfall von Fans aus dem BSC-Umfeld auf linke Kneipen in der Altstadt bekannt.

Der BSC bemüht sich allerdings gegenzusteuern. Und wir freuen uns, dass wir dazu auch einen kleinen Beitrag leisten konnten: Auf Vorschlag der LINKEN hat sich der BSC jetzt an der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ der Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ beteiligt. Am Sportpark Nord hängt seit kurzem ein Schild, mit dem der Verein Rassismus und Gewalt eine klare Absage erteilt. Ein kleiner Schritt, der das Problem nicht lösen wird – aber hoffentlich dazu beiträgt, dass sich der BSC nach dem Aufstieg wieder mehr auf Fußball konzentrieren kann.

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